Israel

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Israel, „das Heilige Land“, zieht viele Menschen seit jeher mit seinen kulturellen Schätzen, der reichen Geschichte und der heutigen modernen Lebensart in seinen Bann. Historische archäologische Hinterlassenschaften aus Jahrtausenden und christliche, jüdische und moslemische Stätten zeugen von der Bedeutsamkeit dieser drei Weltreligionen. Viele Ortsnamen sind aus der Bibel bekannt und sind mit dem Wirken Jesu verbunden. Es ist das Land, „wo alles begann“.

In Israel sind Gegenwart und Zukunft nicht von der Vergangenheit zu lösen. Vor allem am Yad Va Shem in Jerusalem wird die besondere Verantwortung der Deutschen für dieses Land aufgrund der jüngsten deutschen Vergangenheit wieder deutlich.

Geographisch ist Israel insoweit bedeutend, als hier drei große geografische Zonen aufeinandertreffen, woraus sich die Fülle an Pflanzen und Tieren erklärt. Das Land ist auch das weltweit zweitgrößte Durchzugsgebiet für Zugvögel.

Aufgrund des religiösen Hintergrundes Israels bietet sich das Land besonders für religionswissenschaftliche Exkursionen an. Andere denkbare Fachbereiche wären:

Religionswissenschaften

Kunst und Kulturwissenschaften

Architektur

Archäologie

Geschichte

u.v.m.

Möglich wäre auch eine Länderkombination mit Jordanien!

Selbstverständlich können wir von UNIque Reisen maßgeschneiderte Programme auch für andere Fachrichtungen organisieren.

Der Leistungsumfang ist variabel und liegt, wie auch der  fachliche Inhalt der Exkursion, in Händen des Exkursionsleiters. Gerne organisieren wir neben den touristischen Leistungen wie Flugbuchungen, Unterkünfte und örtliche Transfers auch Treffen mit Studenten und Professoren von Universitäten oder stellen Ihnen Ausrüstung und Spezialisten für die jeweilige Fachrichtung zur Seite.

Erfragen Sie bei uns ein individuelles Angebot, welches auf die Wünsche und Bedürfnisse der Exkursionsgruppe zugeschnitten ist. Wir würden uns freuen, Sie bei der Planung zu unterstützen!

Damit Sie einen ersten Eindruck von unseren Leistungen erhalten, haben wir einen ausführlichen Programmvorschlag für die Fachbereiche Religionswissenschaften, Architektur sowie Agrar- und Forstwirtschaft ausgearbeitet.

Programmvorschlag Israel Architektur

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Die israelische Architektur wird hauptsächlich mit den Bauwerken in Haifa, Jerusalem, Rehovot und Tel Aviv verbunden. Vor allem die „weiße Stadt“ Tel Aviv, die zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde, ist architektonisch und kunstwissenschaftlich höchst beachtenswert. Aus der einstigen Siedlung von 1909 entstanden in den 30er Jahren binnen kürzester Zeit über 4000 Gebäude des neuen Bauens, die noch heute ein einzigartiges Konglomerat bilden. Der internationale Stil ist darauf zurückzuführen, dass israelische Architekten, die in Europa ihre Ausbildung gemacht haben, die Stadt mit Ihren Bauwerken geprägt haben. Aber auch die historische Architektur wie beispielsweise die unterirdische Kreuzfahrerstadt Akko oder das alte Jerusalem mit den historischen Gebäuden und natürlich der Grabeskirche Jesu sind ein Mekka für studentische Exkursionen im Fachbereich Architektur.

Eine Exkursion nach Israel ist ebenfalls gut mit dem Nachbarland Jordanien zu verbinden.

Kibbuz Unterkünfte:

Für studentische Exkursionen wählen wir gerne die sogenannten Kibbuz Unterkünfte, die auf einer israelischen gemeinschaftlichen Erfahrung gründen. Es sind größtenteils Gemeinschaftssiedlungen, auf deren Gelände Unterkünfte errichtet worden sind, die den Gästen einen authentischen Einblick in einen Teil des israelischen Alltags und der Kultur ermöglichen.

Falls gewünscht organisieren wir gerne Leistungen, die über die touristischen Leistungen hinaus gehen wie:

Stadtbesichtigung in Tel Aviv mit dem Architekten und Ingenieur Amos Talmor

Besuch der Technischen Universität Technion in Haifa und Treffen mit Professoren und Studenten

Besuch einer Solarforschungsanlage und das Blaustein Forschungsinstitut

Gerne sind wir von UNIque Reisen Ihnen bei der Planung und Organisation Ihrer Exkursion behilflich und erstellen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot, Ihrem Lehrplan entsprechend.

 

1. Tag: Abflug ab Deutschland und Ankunft in Tel Aviv

Nach Ankunft am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv wird Ihre Exkursionsgruppe von unserem qualifizierten Reiseleiter empfangen, und Sie fahren zunächst zu Ihrer Unterkunft. Falls gewünscht, begleitet der Reiseleiter die Exkursionsgruppe durchgängig und teilt sein Fachwissen über sein Land gerne mit Ihnen.

 

2. Tag Tel Aviv Stadtbesichtigung / Treffen mit Architekten

Heute treffen Sie den Architekten und Ingenieur Amos Talmor, der von der Stadt Tel Aviv mehrmals in Folge als Architekt beauftragt worden ist; er wird Sie über die bauliche Entwicklung der Stadt informieren. Seine Spezialgebiete sind: Hochbau, erdbebenresistente Gebäude, Brücken und Tunnel. Sie besichtigen die „Weiße Stadt“ Tel Aviv, UNESCO Weltkulturerbe und zum größten Teil von deutschen Architekten gebaut. Sie besuchen das Wohnhaus des Nationaldichters Chaim Nachman Bialik – das Haus kann als Inbegriff des eklektischen Stils von Tel Aviv betrachtet werden, offensichtlich inspiriert vom islamischen Stil. Im Bauhaus-Museum auf der Bialik-Straße können Sie die Entwicklung des Bauhaus-Stils anhand der Exponate noch besser nachvollziehen.

 

3. Tag Richon LeZion – Haifa/ Besuch der Technion Universität

Morgens fahren Sie nach Rishon LeZion, wo die kulturelle Vielfalt der hier lebenden russischen, rumänischen, deutschen, jemenitischen, marokkanischen und iranischen Einwanderer sich auch in unterschiedlichen Baustilen in den einzelnen Wohnvierteln widerspiegelt. Auf dem Weg besuchen Sie die Kläranlage Shafdan, wo das gereinigte Abwasser über eine künstliche Grundwasseranreicherung aufbereitet und zur Bewässerung von Nutzpflanzen auf Sandfeldern verwendet wird. In der Hafenstadt Haifa fahren Sie zur Technion, der Technischen Universität der Stadt, und treffen hier auf Studenten und Professoren zu fachlichem und kulturellem Austausch. Genießen Sie anschließend den einmaligen Blick von der Panorama-Straße, die großzügig angelegten Bahai-Gärten, die Stadt und die Bucht, bevor Sie in die architektonische Vielfalt des Ortes eintauchen, die von ursprünglichen arabischen Bauten bis zu den Häusern der Templer in der gegenwärtigen deutschen Kolonie reicht.

 

4. Tag Akko – See Genezareth

Die Stadt Akko mit ihren mehreren Bauschichten stellt ein wahres Eldorado für Architekturinteressierte dar: die in mühsamer Arbeit vom Schutt der Jahrhunderte befreite unterirdische Kreuzfahrerstadt, die ehemalige Karawanserai. Ein Teil der Stadtmauer ist noch heute erhalten; diese hielt schon Napoleon auf, und Einschüsse aus der damaligen Zeit zeugen davon. Sie fahren weiter zum See Genezareth – dem tiefstgelegenen Süßwassersee der Erde, wo Sie die in die Bilderbuchlandschaft eingebetteten antiken Stätten besuchen: Kapernaum (mit der beeindruckenden Synagoge aus dem 5. Jh. und der modernen Kirche, die mit ihrem ungewöhnlichen Stelzenbau die darunter liegenden Ausgrabungen noch besser zur Geltung bringt), Tabgha und den Berg der Seligpreisungen.

 

5. Tag: Beit Shean – Totes Meer – Massada

Der Weg führt Sie heute nach Beth Shean, wo Sie die Ausgrabungen besuchen, bei denen u. a. das große römische Amphitheater und das Mosaik (der Stolz Bet Scheans mit der Darstellung der Glücksgöttin)  bereits freigelegt wurden. Durch das Jordantal vorbei an Jericho fahren Sie zum Toten Meer. Nach kurzer Verschnaufpause besuchen Sie nachmittags die Felsenfestung Massada, die Herodes in unglaublicher Höhe erbauen ließ; besonders gut erhalten sind die Badehäuser mit Wandmalereien im pompeanischen Stil. Anhand der ursprünglich zwölf Zisternen können Sie hier das ausgeklügelte Wasserversorgungssystem bewundern. Auf- und Abstieg mit der Seilbahn.

 

6. Tag Sde Boker – Negev

Durch die Negev-Wüste fahren Sie nach Midreshet Sde Boker (Teil der Ben-Gurion- Universität). Sie
besuchen die Solarforschungsanlage und das Blaustein-Forschungsinstitut für die Nutzung des geothermischen Wassers. Sie erfahren, wie diese besondere Bauart in der Wüste hilft, Energie zu sparen. Im Kibbuz Sde Boker wurde schon seit der Staatsgründung an der Verwirklichung des Traums gearbeitet, die Wüste in fruchtbares Land umzuwandeln. Sogar Israels erster Ministerpräsident David Ben Gurion arbeitete hier mit. Sie statten seinem Grab einen Besuch ab. Anschließend fahren Sie über die ‚Wüstenhauptstadt’ Beer Sheva nach Jerusalem.

 

7. Tag Jerusalem Alt- und Neustadt

Vormittags lernen Sie die moderne Seite der Stadt kennen. Zuerst besichtigen Sie den Obersten Gerichtshof. Um eine Reihe von Innenhöfen angelegt, wurde das Gebäude als „elegantester Bau des Landes“ bezeichnet. Unterwegs stoppen Sie am Nationalsymbol Menora am Vorplatz der Knesset (des israelischen Parlaments), des wuchtigen Baus im typischen Stil der 60er Jahre. Das Israel Museum mit der maßstabsgetreuen Rekonstruktion Jerusalems aus der Zeit des zweiten Tempels ist ein ’Muss’ für jeden Besucher. Danach besichtigen Sie den Ramot Polin Komplex, welcher mit seinem bienenstockähnlichen Aussehen zu den merkwürdigsten Bauten der Welt zählt. Sie sehen die Altstadt von Jerusalem mit dem ersten atemberaubenden Panorama-Ausblick vom Ölberg und betreten die ummauerte Altstadt durch eines der mächtigen Tore. Sie folgen der Via Dolorosa, an der die Monumente und Kirchen jede Station des Leidensweges Christi markieren, bis zu unserem Ziel – der Grabeskirche. Sie sehen auch die sog. ‚Klagemauer’, die Westmauer des Tempelberges mit zwei herrlichen Sakralbauten, dem Felsendom und der Al-Agsa-Moschee (Besichtigung nur von außen möglich). Durch den bunten Bazar und das neu gebaute jüdische Viertel (gebaut über den Ausgrabungen der römischen Einkaufsstraße Cardo) kehren wir zurück. 

 

8. Tag Tel Aviv Abreise und Ankunft in Deutschland

Nun ist es Zeit, Abschied von Israel zu nehmen. Sie werden zum Flughafen Ben Gurion gebracht, von wo aus Sie Ihren Rückflug antreten.

ANFRAGEN

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Programmvorschlag Israel Religionswissenschaften

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Israel, „das Heilige Land“, ist die Wiege dreier großer Weltreligionen und seit mehr als 2000 Jahren Ziel von Pilgern und Reisenden. Für Juden, Christen und Moslems ist Israel, vor allem Jerusalem, trotz der heutigen politischen Probleme eine der wichtigsten Pilgerstätten. Israel ist hauptsächlich jüdisch geprägt. Gott hat sich Moses, dem wichtigsten Propheten, auf dem Berg Sinai offenbart und das Volk Israel auserwählt, seine Lehren in die Welt zu tragen. Die wichtigste Gebetsstätte der Juden ist die Klagemauer. Die Christen teilen sich in zahlreiche Glaubensgemeinschaften, vorwiegend in Orthodoxe, Katholiken oder Protestanten. Zahlreiche religiöse Orte, gerade in Jerusalem, deuten auf das Wirken Jesu: Grabeskirche, die Via Dolorosa, die Geburtsstätte Jesu in Bethlehem oder Nazareth. Aber auch die wichtigsten heiligen Stätten der Muslime befinden sich mit dem Felsendom und der El Aqsa Moschee in Jerusalem.

Da wir von UNIque Reisen uns auf Exkursionen wissenschaftlicher Institutionen spezialisiert haben und die Bedürfnisse studentischer Exkursionen kennen, bieten wir auch gerne Leistungen an, die über die touristischen Leistungen hinausgehen, wie beispielsweise:

Besuch der Universität in Tel Aviv und Treffen mit Professoren

Teilnahme an einem jüdischen Gottesdienst in einer Synagoge

Übernachtung im christlichen Bildungszentrums in Bethlehem und Gespräche

Gespräch mit Pfarrer Jadallah Shihadeh über die Zukunft der Christen in Bethlehem.

Besuch des Pilger- und Begegnungszentrums der Auguste-Viktoria-Stiftung, nach Möglichkeit Gespräch/Vortrag.

Besuch eines österreichischen Hospizes in Jerusalem

Kreuzwegprozession mit Franziskaner Mönchen (jeden Freitag) 

Kibbuz Unterkünfte:

Für studentische Exkursionen wählen wir gerne die sogenannten Kibbuz Unterkünfte (kollektive Siedlung), die eine israelische gemeinschaftliche Erfahrung sind. Es sind teilweise landwirtschaftliche Siedlungen, auf deren Gelände Unterkünfte errichtet sind, die den Gästen einen authentischen Einblick in den israelischen Alltag und die Kultur ermöglichen.

 

1. Tag: Abflug ab Deutschland und Ankunft in Tel Aviv

Nach der Ankunft am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv wird Ihre Exkursionsgruppe von unserem qualifizierten Reiseleiter empfangen, und Sie fahren zunächst zu Ihrer Unterkunft. Falls gewünscht, begleitet der Reiseleiter die Exkursionsgruppe durchgängig und teilt sein Fachwissen über sein Land gerne mit Ihnen. Bei einer Ankunft am Morgen besuchen Sie nachmittags die Universität von Tel Aviv und treffen Professoren und Studenten des Fachbereichs Religionswissenschaft.

 

2. Tag: Tel Aviv Morgenandacht und Stadtbesichtigung 

Den Morgen beginnen Sie mit der Teilnahme an einem Synagogen-Gottesdienst im Kabbala Center. Eventuell haben Sie anschließend Zeit und Gelegenheit, mit dem Rabbi zu sprechen. Danach stehen eine Stadtrundfahrt und ein Rundgang in der „Weißen Stadt“ Tel Aviv auf dem Programm, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Am Nachmittag fahren Sie nach Jafo, dessen christliche Ära mit dem Aufenthalt des Apostels Petrus begann. Sie gehen über den Siedlungshügel der antiken Stadt und zur Petruskirche und dessen Kloster. Nach der Apostelgeschichte erweckt hier Petrus das Mädchen Tabita von den Toten und erfährt seine Vision über die wahre Reinheit und Unreinheit. Sie spazieren zum restaurierten Bahnhof des 19. Jh. Und fahren danach zurück zum Hotel.

 

3. Tag: Cäsarea (Maritima) – Haifa – Muchraka – Akko

Am Morgen können Sie eine Morgenandacht auf der Dachterrasse miterleben. Danach fahren Sie durch die Scharonebene nach Cäsarea am Meer – der Stadt des Herodes, der römischen Statthalter, darunter Pontius Pilatus, und der Byzantiner und Kreuzfahrer. Sie unternehmen einen Rundgang und sehen die römischen Ausgrabungsstätten des Amphitheaters und des Palastes des Herodes. Sie fahren zur anmutigen Mittelmeerstadt Haifa, wo Sie einen Panoramablick auf die Stadt und den Hafen genießen. Vor Ihnen breiten sich die persischen Gärten der Bahai-Religion aus. Viele kommen hierher, um die komplexen Muster und die friedliche Stille dieser kunstvoll gepflegten Anlage zu genießen. Anschließend besuchen Sie das Karmelitenkloster Muchraka. Auf diese Landschaft mit dem waldreichen Bergzug Karmel (=Gartenland) führt der Orden seine Ursprünge zurück; hier wirkte auch der große Prophet Elias, den die Karmeliten bis heute als ihren geistlichen Vater verehren. Fahrt nach Akko – einer der wichtigsten Städte aus der Kreuzfahrerzeit mit faszinierenden Bauten aus dieser Epoche. Die Stadt wurde ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.  Sie unternehmen eine Citytour und sehen die unterirdischen Kreuzfahrerhallen, machen einen Spaziergang durch den sehenswerten Basar (Suq) zur Karawanserei, vorbei an der größten und schönsten Moschee, der Weißen Moschee, bis zum Hafen. Weiterfahrt durch das Tal mit den jahrhundertealten Olivenbäumen von Bet-Kerem, das Unter- und Obergaliläa trennt, nach Galiläa.

 

4. Tag: See Genezareth – Ferienregion mit biblischen Stätten

Wenn Sie mögen, nehmen Sie früh morgens an der Andacht am See teil. Sie fahren zum Berg der Bergpredigt und haben einen herrlichen Ausblick auf den See Genezareth und die ihn umgebende Hügellandschaft. Nach dem Besuch der Kapelle starten Sie eine Wanderung auf den Spuren Jesu hinunter nach Tabgha. Hier besuchen Sie die Brotvermehrungskirche und das anliegende Kloster mit den herrlichen Mosaiken. Sie fahren weiter nach Kafarnaum, der „Stadt Jesu“, wo Gassen und Häuser aus römischer Zeit  und die „Kirche des Petrushauses“ aus byzantinischer Zeit freigelegt und teilweise restauriert wurden. In Nazareth, dem Ort, in dem Maria vom Erzengel Gabriel die Geburt Jesu verkündet
wurde, besuchen Sie den biblischen Garten, welcher das Leben zu Jesu Zeiten anschaulich vor Augen führt. Hier verbrachte Jesus den größten Teil seines Lebens. Sie besuchen weiterhin die Verkündigungskirche. Weiterfahrt zu den warmen Quellen von Hamat Tiberias: Hier besuchen Sie die Ausgrabung einer alten Synagoge mit sehenswertem Mosaikfußboden. Es besteht die Möglichkeit zum Baden und Entspannen in der bereits aus der Antike bekannten Thermallandschaft.

 

5. Tag: Golan-Höhen – Banjas – Zefat

Morgens unternehmen Sie eine Bootsfahrt über den See Genezareth in einem authentischen Holzboot. Anschließend Fahrt auf die Golan-Höhen, wo wir bei gutem Wetter den Blick bis nach Damaskus haben. Sie fahren weiter zur östlichsten der drei Jordanquellen nach Banjas, dem biblischen Cäsarea Philippi am Fuß des Hermon. Sie wandern zum Pan-Heiligtum und zum Wasserfall. Weiterfahrt ins obergaliläische Bergland nach Zefat, der heiligen jüdischen „Stadt auf dem Berge“. Hier wurde das erste hebräische Buch gedruckt. Sie gehen durch den malerischen Ort, besuchen eine Synagoge und haben die Möglichkeit, mit einem Rabbi zu sprechen.

 

6. Tag: Bet-Schean – Kasr-el-Jahud, Jericho – Kloster Qarantal

Heute fahren Sie nach Bet-Schean, eine der größten und bedeutendsten archäologischen Stätten Israels. Eine jahrtausendalte Geschichte wird hier erzählt. Sie besuchen die neueren Ausgrabungen im antiken Skythopolis, Zentrum der Dekapolis zur Zeit Jesu. Auf dem Weg halten Sie an einem weiteren
religiösen Höhepunkt, Kasr-el-Jahud, der mittlerweile für Besucher geöffnete Taufstelle Jesu. Weiterfahrt durchs Jordantal nach Jericho, der ältesten Stadt der Welt. Sie gehen über den Schutthügel und fahren mit der Seilbahn zum Versuchungskloster. Nachdem Jesus von Johannes getauft worden war, fastete er zehn Tage in der Wüste, welches den Teufel auf den Plan rief. Das Versuchungskloster zeugt von dieser Begegnung. Sie fahren durch die Wüste Juda Richtung Bethlehem, wo Sie zwei km außerhalb in den Gästehäusern  der christlichen Schule Talitha Kumi Quartier für die kommenden zwei Nächte beziehen. Hier lassen sich unkompliziert Verbindungen und Gespräche zu Palästinensern und Schülern herstellen, und Sie erhalten einen Einblick in das Leben.

 

7. Tag: Bethlehem – Hebron – Herodeion

Morgens unternehmen Sie einen Rundgang durch die Schule; bei einem Blick vom Kirchendach erspüren Sie die Land-, Mauer- u. Siedlungsproblematik. Der Schulleiter wird Sie begleiten und Ihnen die Fragen zum Leben und zur Religion in der christlichen Schule beantworten. Sie fahren nach Bethlehem und verbringen einige Zeit in der Geburtskirche mit der Geburtsgrotte Jesu. Danach fahren Sie nach Hebron und besichtigen die Abrahamsmoschee mit dem Grab Abrahams und der Synagoge, Anziehungspunkt für Pilger aller drei Weltreligionen. Weiterhin besuchen Sie heute Herodeion: Sie steigen auf zum Berg und besichtigen die Überreste des Palastes von Herodes. Im Mai 2007 gab der Archäologe Ehud bekannt, dass er das Grab des Herodes gefunden habe, welches Sie ebenfalls besichtigen. Abends nach Möglichkeit Gespräch mit Pfarrer Jadallah Shihadeh über die Zukunft der Christen in Bethlehem.

 

8. Tag: Jerusalem Altstadt

Fahrt zur Hauptstadt der drei monotheistischen Weltreligionen, Jerusalem. Diese Stadt wird jeden zutiefst berühren. Sie lernen die Altstadt von Jerusalem mit dem ersten unvergesslichen Blick vom Ölberg kennen. Sie besuchen das Pilger- und Begegnungszentrum der Auguste-Viktoria- Stiftung, nach Möglichkeit Gespräch/Vortrag. Vom Turm der Himmelfahrtskapelle eröffnet sich ein weiterer Panorama-Ausblick auf Wüste und Stadt. Danach besuchen Sie die Vaterunser-Kirche mit Grotte im Innenhof und die Himmelfahrtsmoschee. Nun folgen Sie zu Fuß den Ölberg hinab dem Palm-Sonntag-Weg zur Dominus-Flevit- Kirche, in Form einer Träne erbaut. Im Garten Gethsemane besuchen Sie die Kirche aller Nationen, die die Trauer Christi an diesem Ort mit dem dunkel gestalteten Inneren würdig ehrt. Auf dem umgebenden jüdischen Friedhof erfahren Sie mehr über die Begräbnisrituale. Sie besuchen noch die Kapelle am Mariengrab, bevor wir zur jüdischen Neustadt fahren und die Große Synagoge besuchen. Hier haben Sie eventuell noch einmal die Möglichkeit, mit einem Rabbi über die jüdische Religion zu sprechen (kann nicht garantiert werden).

 

9. Tag: Jerusalem Altstadt

Sie betreten die ummauerte Altstadt durch das sogenannte Misttor und gehen zum Haram es-Scharif (Tempelplatz) mit den herrlichen Gebäuden des Felsendoms und der El-Aksa-Moschee (z.Zt. nur Außenbesichtigung möglich). Anschließend sehen Sie einen weiteren religiösen Höhepunkt Ihrer Exkursion, die heilige Westmauer des Tempelberges, als ‚Klagemauer’ bekannt, die wichtigste Gebetsstätte der Juden. Im nah gelegenen archäologischen Garten des Davidson-Zentrums tauchen
Sie ein in die Welt der glorreichen Vergangenheit Jerusalems, dargestellt durch das Prisma einer fortschrittlichen Visualisierungstechnik. Durch das restaurierte jüdische Viertel gehen Sie zur Dormitio-Kirche auf dem christlichen Zionsberg. Danach Besichtigung der Zitadelle, die heute ein sehenswertes Museum zur Jerusalemer Stadtgeschichte beherbergt. Wir besuchen noch das österreichische Hospiz zur Heiligen Familie, eine Pilgerherberge und religiöses Begegnungszentrum  inmitten der Altstadt, direkt an der Via Dolorosa.

Hinweis: Freitag können Sie am Kreuzgang der Franziskanermönche über die Via Dolorosa teilnehmen.

 

10. Tag: Jerusalem Alt- und Neustadt – Abu Gosch

Morgens fahren Sie zum neuen Tor, ab hier geht es zu Fuß zur Grabeskirche. In der Grabeskirche Gang zur Anastasis (Grabeskirche) mit Golgotha, dem Heiligen Grab und der Kreuzauffindungsgrotte. Nach diesem berührenden Erlebnis besuchen Sie das Israel-Museum mit dem „Schrein des Buches“, in dem die Schriften vom Toten Meer aufbewahrt werden und teilweise ausgestellt sind. Dort befindet sich auch das „Modell von Jerusalem“ (Maßstab 1:50), das die Stadt zur Zeit der zweiten Tempelperiode darstellt. Fahrt zur Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus Jad Vaschem. Innerhalb der heutigen Stadtgrenze verbirgt sich die antike Stadt En Kerem, wo nach christlichem Verständnis Johannes der Täufer geboren wurde. Fahrt nach Abu Gosch – von hier aus soll Richard Löwenherz erstmals Jerusalem erblickt haben. Zum Tagesabschluss besuchen Sie das Kloster.

 

11. Tag: Qumran – Massada – En Gedi – Totes Meer

Am Morgen können Sie an einer letzten Andacht teilnehmen, bevor Sie durch die Wüste Juda nach Qumran fahren. Hier besichtigen Sie die Ausgrabungen mit Blick auf die Höhlen, in denen die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer gefunden wurden. Weiterfahrt am Toten Meer entlang zur Herodes-Festung Massada, in  unglaublicher Höhe erbaut und als letztes Bollwerk der jüdischen Rebellion im Kampf gegen Rom bekannt. Die Auf- und Abfahrt erfolgt mit der Seilbahn. Genießen Sie den Blick über das Tote Meer auf Transjordanien und auf die noch sichtbaren Lager der Römer aus der Zeit der Belagerung am Fuße des Berges. Die letzte Station Ihrer Exkursion ist die Oase En Gedi und die Wanderung zur Quelle. Rückfahrt nach Jerusalem.

 

12. Tag: Tel Aviv Abreise und Ankunft in Deutschland

Nun ist es Zeit, Abschied von Israel zu nehmen. Sie werden zum Flughafen Ben Gurion gebracht, von wo aus Sie Ihren Rückflug antreten.

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Programmvorschlag Israel Agrar und Forstwirtschaftsreise

 

 

 

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