Indien

Indien

„Incredible India – unglaubliches Indien“ heißt der Slogan des indischen Fremdenverkehramtes, denn es ist unglaublich, wie unterschiedlich Geographie, Klimazonen, Sprachen, Religionen, Ethnien usw. dieses Landes sind. Im Norden die Himalaya – Ausläufer, im Westen die Wüste Thar und im Süden palmengesäumte Strände. In kaum einem anderen Land werden so viele Religionen gelebt und unterschiedliche Sprachen gesprochen – nicht verwunderlich bei einer Bevölkerungszahl von über einer Milliarde Menschen. Gerade im Osten des Landes leben Ethnien, die Ihre Kultur und Sprache über Jahrhunderte bewahrt haben.

Diese Vielfalt Indiens bietet ein breites Spektrum für Große Exkursionen.

Einige mögliche Fachrichtungen wären:

Geowissenschaften

Ethnologie

Betriebs- und Volkswirtschaftslehre

Religionswissenschaften

Geschichte der frühen Neuzeit

Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung (eventuell mit Stopp in Dubai)

u.v.m.

Selbstverständlich können wir von UNIque Reisen auch maßgeschneiderte Programme für andere Fachrichtungen organisieren.

Die Bestimmung des Leistungsumfangs und der fachliche Inhalt der Exkursion liegen in den Händen der leitenden Dozenten. Gerne organisieren wir neben den touristischen Leistungen wie Flugbuchungen, Unterkünfte und örtliche Transfers auch Treffen mit Studenten und Professoren von Universitäten oder stellen Ihnen Ausrüstung und Spezialisten für die jeweilige Fachrichtung zur Seite.

Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, welches auf die Wünsche und Bedürfnisse der Exkursionsgruppe zugeschnitten ist. Wir würden uns freuen, Sie bei der Planung zu unterstützen!

Damit Sie sich ein Bild von unseren Leistungen machen können, haben wir nachstehend einen detaillierten Programmvorschlag aufgeführt.

Progammvorschlag Indien Religionswissenschaften

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Kaum ein anderes Land der Welt beheimatet eine so große Vielfalt an Religionen wie Indien, und in kaum einem anderen Land werden Religionen so intensiv gelebt. Vier der großen Weltreligionen treffen hier zusammen. Der Glaube, der am meisten verbreitet ist, ist der Hinduismus, der sein Herzstück in der Stadt Varanasi findet. Nach den Hindus stellt der Islam die stärkste Religionsgruppe dar, gefolgt von dem Christentum und dem Buddhismus. Die jüngste Religion Indiens ist der Sikhismus, der erst in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts von einem Guru gegründet wurde.

Aufgrund dieser religiösen Vielfalt und auch wegen der räumlichen Nähe der Hauptschlagadern dieser Religionen im Norden des Landes ist Indien für Religionswissenschaftler besonders ergiebig und lohnend.

Sei es bei der zeremoniellen hinduistischen Leichenverbrennung am Ganges in Varanasi, bei den Gebeten der buddhistischen Mönche in der tibetischen Exilregion Dharamsala oder bei der Verehrung der heiligen Schrift der Sikhs, der Granath Sahib im goldenen Tempel in Amritsar – wer hier eintaucht, der erfährt, was tiefe Religiosität bedeutet.

Wo es möglich ist, organisieren wir Ihnen gerne Treffen mit Vorstehern der jeweiligen Religion und zusätzlich Leistungen wie beispielsweise:

Treffen mit Studenten und Professoren der Islamwissenschaft

Treffen mit einer Sikhfamilie

Übernachtung im tibetischen Kloster und Gespräche mit Mönchen

Übernachtung in einem hinduistischen Ashram mit Treffen eines Gurus

Übernachtung im Goldenen Tempel (wenn verfügbar)

Besuch der Banares Hindu University (BHU) und Treffen mit Studenten und Professoren

Besuch der Central University of Tibetan Studies (CUTS)

…Wenn du Klarheit willst, komm und sieh selbst… (Buddha)

 

1.Tag: Abflug ab Deutschland

 

2. Tag: Ankunft in Delhi

Herzlich willkommen in der gigantischen Hauptstadt Indiens. Abholung am Flughafen und Begrüßung durch Ihren Reiseleiter, der (falls gewünscht) die Exkursion die ganze Zeit über begleitet und sein Wissen über die Religionen seines Landes mit Ihnen teilt. Nach dem Check In im Hotel in Delhi unternehmen Sie die ersten Erkundungen während einer kleinen City Tour durch New Delhi.

 

3. Tag: Delhi / Islam

Gerade in den großen Städten Indiens ist der Einfluss des Islams zu spüren. Die Altstadt Delhis ist aufgeteilt in religiöse Viertel, eines davon ist das muslimische Viertel, dessen Herzstück die größte Moschee Indiens ist, die Jama Mashid, die Sie heute besichtigen werden. Nachdem Sie einen Rundgang durch das muslimische Viertel gemacht haben werden, können wir nachmittags ein Treffen mit Studenten und Professoren einer Universität der Islamwissenschaften organisieren. Es können Vorträge beiderseits vorgestellt werden, um einen tiefen Einblick in die Lehre des Islams in Indien zu erhalten.

 

4. Tag: Amritsar / Sikhismus

Mit dem Zug fahren Sie heute gen Nordwesten an die pakistanische Grenze nach Amritsar. Hier im  spirituellen Zentrum der Sikhs befindet sich das größte Heiligtum des Sikhismus, der Goldene Tempel mit der heiligen Schrift. Wer mag, kann ein erstes Mal die Atmosphäre im Goldenen Tempel erleben. Abends fahren Sie an die Grenze zu Pakistan und erleben das Spektakel der Grenzschließung.

 

5. Tag: Amritsar / Sikhismus

Der Sikhismus ist die jüngste Religion Indiens und wurde im 15. Jahrhundert von einem Guru gegründet. Bis heute gehören dieser Religion rund 20 Millionen Menschen an, die vorwiegend indischer Herkunft sind. Im Sikhismus gibt es, anders als beim Hinduismus, nur einen Gott und kein Kastensystem. Somit sind alle Menschen gleichgestellt. Den ganzen Tag sind Sie heute im Goldenen Tempel unterwegs und erleben die Zeremonien zusammen mit den Pilgern. Falls gewünscht, kann auch innerhalb des Tempels in den für Pilger wie auch für Touristen erbauten Unterkünften übernachtet werden (je nach Verfügbarkeit). Gerne organisieren wir auch ein Treffen mit einer Sikhfamilie, um Ihnen einen persönlichen Einblick in diese Religion zu ermöglichen.

 

6. Tag: Dharamsala / Buddhismus

Der Buddhismus fand seinen Ursprung in Indien durch den seinerzeit 35 jährigen Siddhartha Gautama und ist die viertgrößte Religion der Welt. Dennoch leben nur rund 6,5 Mio. Buddhisten in Indien. Das Herz dieser Religion befindet sich in Dharamsala bzw. McLeod Ganj, dem Sitz seiner Heiligkeit des Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung. Nach Ankunft am Nachmittag schauen Sie sich um und können eventuell erste Gespräche mit Mönchen zur Religion führen. Wenn gewünscht und verfügbar, organisieren wir für die nächsten zwei Nächte Übernachtungen im tibetischen Kloster.

 

7. Tag: Dharamsala / Buddhismus  

Über eine Bergstraße fahren Sie hoch nach Upper Dharamsala / McLeod Ganj, welches aufgrund der vielen Exiltibeter auch „Little Lhasa“ genannt wird.  Sie besuchen dort die umliegenden Klöster mit dem Dalai Lama-Tempel Tsuglagkhang (Tsuglag Khang), der zu den wichtigsten buddhistischen Sehenswürdigkeiten in der Stadt zählt. Wenn möglich, organisieren wir heute gerne ein Treffen mit hier lebenden Mönchen, so dass Sie einen tiefen Einblick in den Alltag der Mönche erhalten.

 

8. Tag: Chandigarh

Da die Fahrtstrecke nach Rishikesh zu weit ist, um sie an einem Tag zu bewältigen, machen Sie einen Stopp und eine Zwischenübernachtung in Chandigarh. Die Stadt, Hauptstadt der beiden Bundesstaaten Punjab und Haryana zugleich, zählt mit ihren grünen Parkanlagen zu einer der saubersten Städte Indiens.

 

9. Tag: Rishikesh / Hinduismus 

Rishikesh ist das Yoga- und Meditationszentrum Indiens mit unzähligen Ashrams, die meist direkt am Ganges gelegen sind. Der Ganges ist der heilige Fluss, der Indien vom Himalaya bis ganz in den Osten nach Kalkutta durchquert. Tausende hinduistischer Pilger kommen täglich an die Ghats, um sich von ihren Sünden reinzuwaschen. Am Abend treffen Sie sich mit einem Guru eines Ashrams und diskutieren über den Hinduismus in Rishkesh. Falls gewünscht, organisieren wir Ihnen eine Übernachtung im Ashram.

 

10. Tag: Nachtzug nach Varanasi

Morgens Ankunft in Varanasi. Der Hinduismus ist die meist gelebte Religion in Indien, denn über 80% der Inder gehören dieser Religion an. In Varanasi schlägt das Herz des Hinduismus, bei fast 100 Ghats am Ganges pilgern tausende Gläubige in die Stadt, um sich am Fluss von ihren Sünden zu befreien. Sie besuchen die Banares Hindu University (BHU) und kommen mit Studenten wie Professoren gleichermaßen ins Gespräch. Der Wunsch vieler Hindus ist es, nach dem Tod in Varanasi verbrannt zu werden. Diese Verbrennungszeremonie erleben Sie am Abend. Die Toten werden in einer Prozession der Angehörigen durch die Stadt zum Ganges getragen und dort verbrannt; die Asche wird im Ganges verstreut.

 

11. Tag: Varanasi und Sarnath

Sie stehen früh morgens zum Sonnenaufgang auf, um entweder die heiligen Waschungen direkt an einem der Ghats oder bei einer Bootsfahrt auf dem Ganges zu erleben.Gerade in dieser Region liegen Hinduismus und Buddhismus auch geographisch nah beieinander. Nur knapp 10 Km von Varanasi entfernt liegt der Ort Sarnath, wo Buddha nach seiner Erleuchtung zuerst lehrte. Hier besuchen Sie die Central University of Tibetan Studies (CUTS) und können hier mit lernenden und lehrenden Buddhisten diskutieren.

 

12. Tag: Bodhgaya / Buddhismus

Bodhgaya ist der Ort, wo Buddha seine Erleuchtung fand. Noch heute steht hier ein Ableger des Bodhi-Baumes, der laut Überlieferungen bei der Erleuchtung Buddhas sofort zu blühen anfing. Viele buddhistische Pilger kommen in die Stadt, um an dem Baum und dem dazugehörigen Tempel zu beten. Nach diesen Besichtigungen besuchen Sie das Root Institut für Buddhist Meditation and Study, wo Sie selbst an einer buddhistischen Meditationsstunde teilnehmen können.

 

13. Tag: Bodhgaya, Patna /Sikhismus

Die Fahrt nach Patna bringt Sie dem Sikhismus wieder näher. Denn über dem einstigen Geburtshaus des 10. Gurus wurde ein Tempel errichtet, den Sie heute besuchen. Ein kulturelles Highlight der Stadt ist die Bibliothek  Khuda Bakesh Oriental Library, die die einzigen erhaltenen Manuskripte der aus der damaligen weltberühmten maurischen Universität in Cordoba (Spanien) besitzt.

 

14. Tag: Flug nach Delhi

Von Patna aus fliegen Sie nachmittags zurück nach Delhi, um von hier den Heimflug nach Deutschland anzutreten.

 

15. Tag: Rückflug und Ankunft

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Programmvorschlag Indien Architektur 

 

 

 

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